|
| Seit gut 1000 Jahren ist die Geschichte der Region um Elbingerode, Königshütte, Rübeland (Region Bodfeld) und Hüttenrode mit dem Bergbau verbunden. Mit dem Abbau der Erze entwickelte sich deren Verhüttung und damit auch die Köhlerei. Erze, Holz und Holzkohle sowie das fertige Eisen mussten transportiert werden. Menschen, die diesen Gewerken nachgingen, siedelten in der Nähe der Gewinnungs- und Verarbeitungsstätten.
In den Jahren 2000 und 2001 wurde über eine ABM auf Initiative der örtlichen Harzklubzweigvereine sowie des "Vereins der Freunde des Bergbaus am Büchenberg e.V." der "Montangeschichtliche Rundwanderweg durch das Bodfeld" geschaffen. Dieser, als Vorschlag nachfolgend in drei Etappen eingeteilte Wanderweg verbindet die heute noch vorhandenen Zeugnisse der Bergbau- und Hüttengeschichte in der Region. Er informiert über die Gewinnungs- und Verhüttungsmethoden des Eisenerzes, über die Gewerke, die damit im Zusammenhang standen sowie ehemalige Bergbaugebiete und Hüttenstandorte.
Der Weg ist mit dem Symbol des Bergbaus, Schlägel und Eisen, auf der Wegebeschilderung gekennzeichnet. An den nachfolgend hervorgehobenen Standorten und entlang des Weges befinden sich Informationstafeln und sogenannte Dennert-Tannen (kleine Hinweisschilder in Form einer Tanne), die über die Bergbau- -und Hüttengeschichte in der Region Bodfeld informieren.
Da der Weg etwa 70 km Gesamtlänge hat, möchten wir Ihnen hier einige Teilabschnitte, die gut im Rahmen einer Tageswanderung zu absolvieren sind, nahe bringen. |